- Aktuelles
- Themen
- Tiere & Lebensmittel
- Ordnung
- Bevölkerungsschutz
- Auto, Verkehr & Mobilität
- Geoinformation, Kataster und Vermessung
- Gesundheit
- Anmeldung von Kindertagespflege
- Kinder & Jugendliche
- Pflicht zur Meldung beim Gesundheitsamt
- Förderung Medizinstudierender
- Medizinalaufsicht, Apothekenaufsicht, Masernschutz
- Wegweiser Gesundheit
- Beratung & Information
- BIGS - Gesundheit & Selbsthilfe
- Infektionskrankheiten
- Trinkwasser und Umwelt
- Kommunale Gesundheitskonferenz
- Kommunale Gesundheitsförderung
- Gesundheitsbezogener Hitzeschutz
- Koordinationsstelle für Ernährung und Bewegung im Offenen Ganztag
- Bauen, Wohnen, Immissionen
- Jugend
- Bildung
- Kommunales Integrationszentrum
- Soziales
- Jobcenter Kreis Gütersloh
- Für Bürgerinnen und Bürger
- Antragsformulare
- Onlineangebote
- Info-Center
- Post vom Jobcenter
- Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber
- Für Arbeitsmarktdienstleister
- Chance-Pflege
- Onlineweiterleitung-OAW
- Onlineweiterleitung-OAW2
- Onlineweiterleitung-Terminabsage
- Onlineweiterleitung-Terminabsage2
- Onlineweiterleitung-Traeger
- umschulung_202602
- Adressbuch zur beruflichen Inklusion
- Energie & Klima
- Umwelt
- Wasser
- Unser Kreis
- Karriere
05.03.2026: Kindergartenbedarfsplanung und Angebotsstruktur verabschiedet
Bei den Eltern sind die Betreuungszeiten von 45 Wochenstunden besonders gefragt. Im Kindergartenjahr 2026/2027 entfällt auf dieses Angebot mit 62 Prozent der größte Anteil. Wie im Vorjahr macht im Kindergartenjahr 2026/2027 dieses Angebot 62 Prozent der genutzten Angebote aus. Die Nachfrage bleibt somit stabil. Die Betreuungszeiten von 35 und 25 Wochenstunden sind dagegen mit 31 und 7 Prozent deutlich weniger nachgefragt. Auch hier ist die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr gleichgeblieben.
Im Kindergartenjahr 2026/2027 gibt es im Kreis 6.050 Kinder über drei Jahren, sogenannte Ü3-Kinder. Für diese stehen aktuell 5.895 Kitaplätze zur Verfügung. Somit können für 97,44 Prozent der Kinder eine Betreuung angeboten werden. Im Vorjahr lag die Betreuungsquote bei 97,54 Prozent. Bei Ü3-Kindern mit Betreuungsanspruch kann eine Betreuungsquote von 53,74 Prozent erreicht werden.
Für Kinder unter drei Jahren, sogenannte U3-Kinder, gibt es im Kindergartenjahr 2026/2027 1.748 Plätze in den Kitas. Damit ergibt sich eine Betreuungsquote der U3-Kinder von 39,24 Prozent in den Kitas. Im Vorjahr lag diese bei 41,77 Prozent.
Die Kindertagespflege ergänzt das Angebot der gesetzlichen Betreuungsangebote für die Kinder unter drei Jahren. Die tatsächlichen Anmeldezahlen können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ermittelt werden, da die Zu- und Absagen der Kindertageseinrichtungen noch abzuwarten sind. Viele Eltern melden ihre Kinder zunächst bei den Kitas an. Wenn sie dort keine Platzzusage erhalten, weichen sie auf das Angebot der Kindertagespflege aus. Daher können der tatsächliche Bedarf und die Annahme der Kindertagespflege erst zu einem späteren Zeitpunkt abschließend festgestellt werden.
In der Kindertagespflege stehen insgesamt 494 Betreuungsplätze im Kitajahr 2026/2027 zur Verfügung. Davon entfallen 473 Plätze auf Kinder unter drei Jahren, darunter 11 Plätze für Kinder mit Behinderung. Für Kinder über drei Jahren gibt es 21 Plätze, davon vier Plätze für Kinder mit Behinderung.
Für 68,28 Prozent der U3-Kinder mit Betreuungsanspruch kann im Kitajahr 2026/2027 ein Betreuungsplatz in den Kitas oder in der Kindertagespflege angeboten werden.
Das Kreisjugendamt stellt fest, dass seit dem Kitajahr 2024/2025 deutlich weniger Kinder für Kitas angemeldet werden. Auch die Zahl der Kinder sinkt spürbar. Wie stark dieser Rückgang ausfällt, unterscheidet sich von Kommune zu Kommune. Besondere Bedingungen vor Ort stimmt das Jugendamt mit den kreisangehörigen Kommunen ab und berücksichtigt sie bei der weiteren Kitaplanung. In einigen Kommunen werden Gruppen daher reduziert oder Einrichtungen geschlossen, in anderen entstehen neue Plätze.
- Borgholzhausen: Die AWO-Kita Flohkiste schließt zum 1. August 2026 eine Gruppe (GF I). Dadurch entfallen 6 U3- und 14 Ü3-Plätze.
- Halle (Westf.): Es werden viele freie Plätze erwartet. Der Gruppenabbau oder eine Umstrukturierung werden geprüft. Ein geplantes Neubaugebiet soll bei der weiteren Planung berücksichtigt werden.
- Harsewinkel: Die Kita Kiku Bullerbü schließt zum 1. August 2026, die Jona-Kita zieht in das Gebäude um. Insgesamt wird es dadurch zwei Gruppen weniger geben. Die Kita Grashüpfer in Greffen schließt zum 31. Juli 2026 wegen geringer Nachfrage. Die Kita Kiku Marienblümchen in Marienfeld wurde 2025 um zwei Gruppen erweitert und ist jetzt viergruppig.
- Herzebrock-Clarholz: Der geplante Neubau der Kita Villa Lindenbaum wird nicht umgesetzt. Die dreigruppige Containerlösung bleibt zunächst bestehen.
- Langenberg: Die Außengruppe der AWO-Kita Am Fortbach wird zum 1. August 2026 geschlossen.
- Rietberg: Die Betreuungsplätze sind gut ausgelastet. In Mastholte wurde zum 1. Dezember 2025 die viergruppige spi-Kita Riekfeld neu eröffnet.
- Schloß Holte-Stukenbrock: Die Kita Entdeckerzwerge wurde zum 1. August 2025 neu eröffnet.
- Steinhagen: Der Bau einer neuen dreigruppigen Kita verschiebt sich auf 2027. Die geplante Erweiterung der Kita Arche Noah wird vorerst nicht umgesetzt.
- Versmold: Der Bau einer zusätzlichen zweigruppigen Kita wird um mindestens ein Jahr verschoben. Die Kita Königsberger Straße betreibt weiterhin eine Containergruppe, ein Anbau ist geplant.
- Werther (Westf.): Eine neue zweigruppige Kita der Johanniter soll zum 1. August 2026 starten. Die Übergangsgruppe in Häger bleibt bis 31. Juli 2027 bestehen, wird jedoch auf eine halbe Gruppe reduziert.
In der Kindertagespflege führen die teils sinkende Nachfrage und der Generationenwechsel dazu, dass auch die Zahl der Kindertagespflegepersonen zurückgeht. Gleichzeitig erschweren die Landesvorgaben zur Investivförderung die Gewinnung neuer Betreuungspersonen für die Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen. Im Kitajahr 2026/2027 wird es voraussichtlich 129 Kindertagespflegepersonen geben. Die derzeitige Anzahl der Kindertagespflegepersonen, die über eine Qualifikation zur Betreuung von Kindern mit Behinderung verfügen, wird auf 15 Personen erweitert. Dadurch wird es zukünftig 15 Betreuungsplätze (elf U3-Plätze und vier Ü3-Plätze) für Kinder mit Behinderung in der Kindertagespflege geben.