Gesundheitsberichte des Kreises Gütersloh

Die Gesundheitsberichte des Kreises Gütersloh können nachstehend als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Modellprojekt Partizipative Qualitätsentwicklung

Modellprojekt

Als Handlungsempfehlung der Kommunalen Gesundheitskonferenz wurde im Frühjahr 2009 die "Koordinationsstelle für Ernährung und Bewegung an Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich" beim Kreis Gütersloh etabliert. Hier wurde 2012 ein Modellprojekt zur Erprobung der "Partizipativen Qualitätsentwicklung" (PQE) initiiert, um Zielgruppen und Kooperationspartner in Offenen Ganztagsgrundschulen intensiver und systematischer an Entscheidungs- und Entwicklungs-prozessen zu beteiligen und gleichberechtigt einzubinden.
Das Modellprojekt wurde durch die Universität Bielefeld wissenschaftlich begleitet und von Prof. M. Wright (Kath. Hochschule für Sozialwesen Berlin) konzeptionell beraten sowie durch das Landeszentrum Gesundheit NRW unterstützt. Das zentrale Ziel des Projekts bestand darin, über eine Verbesserung der Partizipation und der Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern auch die Angebote und die Arbeit der Koordinationsstelle nachhaltig zu verbessern. Mit dieser Zielsetzung war die Erwartung verbunden, dass sich durch zielgerichtete gesundheitsfördernde Angebote langfristig eine Verbesserung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten der Grundschulkinder ergibt.

Die Projektdokumentation zeigt gleichzeitig auf, ob und wie sich dieser partizipative Ansatz für die Arbeitsweise einer kommunalen Gesundheitskonferenz eignet und wie Arbeitsgruppen und Projekte von partizipativen Elementen profitieren können.

Gesundheitsbericht 2015

Gesundheitsbericht 2015

Mit dem Gesundheitsbericht zum Thema "Medizinisch-soziale Versorgung älterer Menschen im Kreis Gütersloh" wird die Versorgungsstruktur am Beispiel der Versorgung von Schlaganfallpatienten analysiert und dargestellt. Der Schlaganfall eignet sich besonders gut als Indikator der Versorgung, weil unmittelbar mit dem Eintreten des Schlaganfalls auch sehr häufig die Hilfebedürftigkeit der betroffenen Person verbunden ist.

Der Bericht beschreibt anhand von ausgewählten Gesundheitsindikatoren die Bedeutung des Krankheitsbildes Schlaganfall für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und enthält Handlungsempfehlungen der Kommunalen Gesundheitskonferenz zum Thema.

Darüber hinaus wurden von der eingesetzten Arbeitsgruppe der Gesundheitskonferenz in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern insgesamt vier größere Fachtagungen organisiert und durchgeführt mit dem Ziel, die Fachöffentlichkeit, Betroffene, Angehörige und interessierte Bürgerinnen und Bürger über neuere Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung zu informieren. Der Bericht enthält die Veranstaltungsflyer und beschreibt die Ergebnisse der Fachtagungen.

Gesundheitsbericht 2014

Titelblatt Dokumentation 2014

Die Dokumentation zur Gesundheitsversorgung 2014 ist eine Fortschreibung des erstmals 2010 erschienenen Überblicksberichtes. Die Dokumentation 2014 gibt einen Überblick über wesentliche Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung im Kreis Gütersloh. Zudem enthält sie einen Schwerpunktbericht zum Thema "Psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung".

Im Rahmen ihrer Fortführung soll die Dokumentationsreihe einen regelmäßigen Überblick über den Stand der Gesundheitsversorgung im Kreis Gütersloh geben und als Grundlage für die Planungsverantwortlichen dienen. Der Bericht wendet sich zudem an die Fachöffentlichkeit im Gesundheitswesen sowie auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Gesundheitsbericht 2010

Gesundheitsversorgung im Kreis Gütersloh - Dokumentation 2010

Die Dokumentation gibt anhand von ausgewählten Gesundheitsindikatoren einen Überblick über wesentliche Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung im Kreis Gütersloh.

Suchtbericht 2008/2009

Suchtbericht für den Kreis Gütersloh 2008/2009
Im Blickpunkt: Kinder von sucht- und psychisch kranken Eltern

Der Suchtbericht für den Kreis Gütersloh 2008/2009 gibt einen Überblick über bereits bestehende Angebote und Projekte, die Kindern und deren Familien mit einer Suchtproblematik oder psychischen Belastung Hilfestellung geben wollen.

Darüber hinaus zeigt der Bericht auf, inwieweit die Handlungsempfehlungen des Suchtberichtes 2001 umgesetzt worden sind und gibt Hinweise auf neue Problemfelder.

Kindergesundheitsbericht 2007

Gesundheitsbericht 2007
Prävention und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter

Kinder und Jugendliche stark zu machen für ein gesundes, selbstbestimmtes Leben ist ein wichtiges Ziel, zu dem Prävention und Gesundheitsförderung einen wesentlichen Beitrag leisten können. Der Gesundheitsbericht 2007 gibt einen Überblick über Projekte und Aktivitäten der Kommunalen Gesundheitskonferenz in den Bereichen Frühförderung, Sucht- und Gewaltprävention sowie Gesundheitsförderung im Vorschul- und Grundschulalter.

Kindergesundheitsbericht 2004

Gesundheitsbericht 2004
Therapeutische und pflegerische Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Kreis Gütersloh

Der Bericht zum Thema "Therapeutische und pflegerische Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Kreis Gütersloh" analysiert die Versorgungsstruktur und stellt erstmals aktuelle Daten zur gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen vor.

Grundlage wirksamer Präventions- und Versorgungskonzepte ist eine genaue Kenntnis der gesundheitlichen Lage und des Gesundheitsverhaltens von Kindern und Jugendlichen sowie eine Analyse der Versorgungsstruktur.

Die Kommunale Gesundheitskonferenz des Kreises Gütersloh hat deshalb im Jahr 2002 beschlossen, das Thema "Therapeutische und pflegerische Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Kreis Gütersloh" zu bearbeiten. Für diese Aufgabe wurde eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe eingerichtet, in der Vertreterinnen und Vertreter der Kinderärzte, Kinder- und Jugendpsychiater, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, Frühförderstellen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Heilpädagogen und Kinderkrankenpflege sowie Vertreterinnen und Vertreter der Familien- und Erziehungsberatung, der Jugendhilfe-, Gesundheits- und Sozialabteilungen des Kreises und der Gesundheitspolitik mitwirken.
Der Bericht stellt eine wichtige Orientierungshilfe für die Weiterentwicklung der Versorgungslandschaft im Sinne der Kinder und Jugendlichen dar.

Psychiatriebericht 2003

Gesundheitsbericht 2003
Psychiatrieplanung ohne Ende oder das Ende der Enthospitalisierung

Im Kreis Gütersloh ist von ca. 7000 Bürgerinnen und Bürgern auszugehen, die chronisch psychisch krank sind. Zudem leiden ca. 50.000 Bürgerinnen und Bürger an psychischen Störungen unterschiedlicher Art, bei denen zumindest vorübergehend professionelle Hilfe erforderlich ist. Psychische Erkrankungen führen bei den Betroffenen zu besonderen Eigenheiten, die für den Krankheitsverlauf und die sozialen Beziehungen von Belang sind. Diesen Besonderheiten muss bei der Versorgung Rechnung getragen werden.

Im Kreis Gütersloh ist von ca. 7000 Bürgerinnen und Bürgern auszugehen, die chronisch psychisch krank sind. Zudem leiden ca. 50.000 Bürgerinnen und Bürger an psychischen Störungen unterschiedlicher Art, bei denen zumindest vorübergehend professionelle Hilfe erforderlich ist.

Psychische Erkrankungen führen bei den Betroffenen zu besonderen Eigenheiten, die für den Krankheitsverlauf und die sozialen Beziehungen von Belang sind. Diesen Besonderheiten muss bei der Versorgung Rechnung getragen werden:

  • Anfälligkeit für Veränderungen und Belastungen in der unmittelbaren Umgebung psychisch Kranker. Deren besondere Sensibilität der Wahrnehmung führt zu großer Verletzlichkeit (Vulnerabilität);
  • Schwierigkeit, Kontakte zu anderen Menschen aufzunehmen und diese zu halten. Die Konsequenz daraus: diese Menschen leben isoliert und zurückgezogen;
  • gestörte soziale Beziehungen als Folge der Kontaktstörungen (betroffen sind sowohl familiäre Beziehungen als auch weitere Lebens - bzw. soziale Bereiche);
  • Verlust der Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen (persönliche Pflege, Finanzen, Ernährung, Gesundheit, Pflege des Haushalts etc.);
  • Einschränkung und Verlust der Erwerbsfähigkeit, bzw. Verlust des Arbeitsplatzes;
  • Verlust oder Einschränkung der Fähigkeit , angemessene Hilfe zu suchen.

Für die Mehrheit der Menschen mit psychischen Störungen besteht zwar keine Behandlungsnotwendigkeit, dennoch müssen für diese Personen und deren Angehörige entsprechende Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen, damit im weiteren Lebensverlauf dieser Menschen erst keine langwierige medizinische Behandlungsnotwendigkeit entstehen kann.

Der Gesundheitsbericht 2003 analysiert und beschreibt die psychiatrischen Versorgungsstrukturen im Kreis Gütersloh.
Ein Schwerpunkt des Psychiatrieberichtes bildet die von der Abteilung Gesundheit von April bis Juni 2002 durchgeführte Befragung der niedergelassenen Ärzte im Kreis Gütersloh.
Neben Beschreibung von Strukturen und Leistungen der psychiatrischen Versorgung, einschließlich der Altenhilfe, inklusive Gerontopsychiatrie sowie der Kinder - und Jugendpsychiatrie, wird auch der rechtliche Rahmen, in dem Psychiatrieversorgung statt findet, skizziert.

Suchtbericht 2001

Gesundheitsbericht 2001
Sucht- und Krisenbewältigung im Kreis Gütersloh

Der Bericht enthält die Handlungsempfehlungen der Kommunalen Gesundheitskonferenz zu den Schwerpunktthemen

  • Prävention von Suchterkrankungen
  • Junge Aussiedler und Sucht
  • Obdachlosigkeit und Sucht

Grundlage für den Gesundheitsbericht 2001 bilden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen der Gesundheitskonferenz sowie die Ergebnisse einer im Auftrag der Abteilung Gesundheit im Jahr 2000 durchgeführten Bürgerbefragung zum Thema "Sucht und Krise im Kreis Gütersloh".

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