Junge arbeitet an Hausaufgaben

Schwierigkeiten bei den Hausaufgaben

Viele Familien plagen sich mit den Hausaufgaben täglich herum. Hausaufgaben müssen sein - Dauerstress und Konflikte um das Lernen zu Hause sollten jedoch nicht die Regel sein. Sie als Eltern können helfen, dem möglichen Albtraum "Hausaufgaben" zu begegnen, indem Sie zumindest positive Rahmenbedingungen und eine gute Atmosphäre schaffen. Hierfür gibt es einige Tipps:

Erleichtern Sie Ihrem Kind den Einstieg

  • Ihr Kind braucht Aussicht auf Erfolg: Bilden Sie hierzu überschaubare und zu bewältigende Aufgabenpakete
  • Leichte und schwierige Aufgaben ordnen: Zu Beginn eher leichte Aufgaben, schwierige in die Mitte der Arbeitsphase und zum Ende noch mal leichte
  • Das Ende muss absehbar sein, d.h. ihr Kind muss wissen, dass Zeit für Spiel und Freizeit bleibt
  • Ermutigen Sie zu kleinen, selbständigen Schritten (z.B. "Fang' schon mal mit den Rechenaufgaben an - ich komme, wenn du mich rufst.")
  • Kommt ihr Kind nicht weiter: Helfen Sie ihm durch gezieltes Fragen, aber lösen Sie nicht die Aufgaben für das Kind
  • Erkennen Sie Teilerfolge an (z.B. "Diese Sätze hast du schon gut geschrieben.")
  • Vermitteln Sie Lernstrategien ("Was genau muss ich tun?" "Womit fange ich an?" "Was brauche ich dafür?" - siehe Lerntipps unten)


Schaffen Sie wichtige Rahmenbedingungen

  • Entspannte und ruhige Arbeitsatmosphäre
  • Feste Anfangszeiten (möglichst erst nach einer Mittagspause)
  • Fester, gut belichteter Arbeitsplatz
  • Ordnung am Arbeitsplatz
  • Keine Medien am Arbeitsplatz (Fernseher, Spielkonsole, aber vor allem: alle Smartphones in einen anderen Raum und ausschalten)
  • Planen Sie kurze Pausen ein (nach 5-10 Minuten Arbeitszeit ca. 1-2 Minuten Pause, z.B. für Trinken, Recken - aber wichtig: keine Spielpausen!)


Setzen Sie Prioritäten

  • Mittelpunkt sollte die Zufriedenheit und das Selbstwertgefühl ihres Kindes sein. Hierfür ist die richtige Balance zwischen Arbeit / Anstrengung und Spiel / Bewegung wichtig.
  • Wenn die Hausaufgaben zum Dauerkonflikt werden, fragen Sie sich:
    • Was ist wirklich wichtig?
    • Was kann ich von meinem Kind erwarten?
    • Ist mein Kind überfordert?
    • Wann klappt es gut? Was war anders?
  • Bleiben die Schwierigkeiten und schwindet Ihre Geduld, versuchen Sie, erst einmal Abstand zu gewinnen und dann gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern einen Lösungsweg zu finden.

Wenn Sie über diese Empfehlungen hinaus persönliche Beratung wünschen, können Sie sich an die Beraterinnen und Berater der Bildungs- und Schulberatung des Kreises Gütersloh wenden.


Informationsblätter zum häuslichen Lernen

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