Wie kann ich als Erziehungsberechtigte*r mein Kind unterstützen?

Den wichtigsten Einflussfaktor in der beruflichen Orientierung haben nicht – wie häufig angenommen – der Freundeskreis oder die sozialen Medien, sondern zahlreiche Studien zeigen, den haben SIE als Erziehungsberechtigte. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, Sie genau an diesem Punkt mit einzubeziehen. Im Rahmen des Prozesses der beruflichen Orientierung haben Sie zahlreiche Möglichkeiten Ihr Kind zu unterstützen. Hierzu zählt selbstverständlich das Einbringen eigener Erfahrungen, das Auseinandersetzen mit den Stärken und Interessen Ihres Kindes, die Teilnahme an Elternabenden in der Schule, sowie Ihre Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, die es gibt. Da dies zugegebenermaßen – aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten – nicht einfach ist, möchten wir Ihnen hier ein paar Möglichkeiten aufzeigen und Ihnen Ansprechpartner*innen nennen, die Sie hierbei ebenfalls unterstützen können.

  • Weitere Informationen bekommen Sie bei folgenden Ansprechpartner*innen:

o   Die Agentur für Arbeit führt regelmäßig Beratungsgespräche in den Schulen durch. Darüber hinaus ist es möglich, individuelle Termine für eine Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit zu vereinbaren. Diese Gespräche können sowohl Ihnen als auch Ihrem Kind helfen, die eigenen Interessen und Stärken mit passenden beruflichen Möglichkeiten in Verbindung zu bringen. Dies kann in Richtung einer Dualen Ausbildung genau wie in die Richtung eines Studiums gehen. : Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit: Agentur für Arbeit: https://www.arbeitsagentur.de/bildung/berufsberatung Bundesagentur für Arbeit Gütersloh, Bismarckstraße 24, 33330 Gütersloh, Team Eingangszone Langer Weg 9b, 0521 587 3333, berufsberatung-gt@arbeitsagentur.de

o Im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ nimmt Ihr Kind an einer Potenzialanalyse teil. In den anschließenden Auswertungsgesprächen ist Ihre Anwesenheit als Erziehungsberechtigte ausdrücklich erwünscht. Die Termine hierfür gibt Ihnen die Schule rechtzeitig bekannt. Es werden Ihnen die Stärken Ihres Kindes aufgezeigt und hierzu einige Berufsfelder erläutert. Für Fragen hierzu können Sie sich gerne an die durchführenden Bildungsträger wenden:

o   Das Bildungsbüro des Kreises Gütersloh hat ein Programm entwickelt, welches sich speziell an Eltern mit Einwanderungsgeschichte richtet. Das Ziel ist es, die Partizipation von Eltern mit Einwanderungserfahrungen in den Mitwirkungsorganen von Kindertagesstätten und Schulen zu verbessern. https://www.kreis-guetersloh.de/themen/bildung/kommunales-integrationszentrum/eltern-mischen-mit/ Ansprechpartnerin: Vera Lengersdorf, v.lengersdorf@kreis-guetersloh.de, 05241 85 1542

o   Eine weitere Möglichkeit der Unterstützung Ihres Kindes ist es, die Kinder bei der Praktikumsplatzsuche zu unterstützen. Die Kommunale Koordinierung veröffentlicht zu Beginn des Schuljahres grundsätzlich die Praktikumstermine der einzelnen Schulen: https://www.kreis-guetersloh.de/themen/bildung/koko/termine-bfes-und-praktika/
Dies ermöglicht Ihnen, zusammen mit Ihrem Kind bereits frühzeitig nach einem Praktikumsplatz zu suchen.

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Eine weitere Möglichkeit ist es, Ihr Kind zu Berufs (orientierungs-) messen zu begleiten. Die Kommunale Koordinierung des Kreises Gütersloh bündelt die Termine auf ihrer Homepage: https://www.kreis-guetersloh.de/themen/bildung/koko/termineBO/
Hier finden Sie aktuelle Termine und können so mit Ihrem Kind gemeinsam entscheiden, welche Messe/ Veranstaltung Sie gemeinsam besuchen möchten.